Der Garten Eden

Zurück zu den Nachrichten / Tuesday, 23 June, 2020
Shanghai, China Luftaufnahme

Wenn Sie nach dem Abenteuer Ihres Lebens suchen, sollten Fernreisen in Afrika vorne auf der Liste stehen. Tansania befindet sich in Ostafrika, an der Küste des Indischen Ozeans. Für seine unglaublichen Nationalparks, die bezaubernden Sandstrände und vielfältige Natur ist das Land über seine Grenzen hinaus berühmt. Und natürlich kennt man Tansania auch wegen des Kilimanjaro, Afrikas höchstem Berg. Hier liegt ein weiterer, wirklich einzigartiger Fleck verborgen - der faszinierende Ngorongoro Krater. Für ihren Aufenthalt während der Ferien benötigen österreichische Urlauber ein Visum für Tansania. Obwohl sie vor Ort am Flughafen ausgestellt werden können, ist es ratsam, bereits vor der Reise Visa zu beantragen. So umgeht man die zusätzliche Wartezeit an afrikanischen Flughäfen.

Im nördlichen Tansania nimmt der Ngorongoro Krater eine Fläche von etwa 260 Quadratkilometern ein. Er entstand durch einen verheerenden Vulkanausbruch, der vor zwei bis drei Millionen Jahren in sich zusammenfiel. Heute ist er der weltweit größte unbewässerte Auswurfkegel. Sein fruchtbarer vulkanischer Boden bietet den Wildtieren beste Lebensbedingungen. In kaum einer anderen Gegend Tansanias sind mehr wilde Tiere anzutreffen als auf diesem Fleck Erde. Deshalb wurde die Region in der Liste des UNESCO Weltkulturerbes eingetragen und gehört zu Afrikas Sieben Wundern. Ihr Beiname 'Der Garten Eden von Afrika' kommt also nicht von ungefähr.

Auf einer Safari Rundfahrt lässt sich das abwechslungsreiche Umland mit eigenen Augen erleben. Üblicherweise beginnen die Rundfahrten am Kraterrand. Er überragt den tropisch bewaldeten Untergrund um 610 Meter. Allein der Panoramablick des Kraters bleibt für immer in Erinnerung: Wildtiere wie Hyänen oder Antilopen Seite an Seite mit Zebras und Gazellen. Mit etwas Glück entdeckt man darunter Afrikas Big Five - Löwen, Leoparden, Elefanten, Nashörner und Büffel.

Ein Besuch des Ngorongoros ist ganzjährig empfehlenswert. Die Tiere verlassen den Bereich rund um den Krater fast nie. Dennoch eignet sich die Trockenzeit zwischen Juni und Oktober für Reisen am besten. In dieser Periode kann man die wilden Tiere am flachen Gras schöner sehen. Andererseits wird die Gegend in der Regenzeit (November bis Mai) von nur wenigen Urlaubern besichtigt. Und die Tierwelt lässt sich auch bei geringerem Sonnenlicht bewundern. Im Zeitraum April/Mai begegnet man Touristen relativ selten.

Um den Krater zu erreichen, kann man von Daressalam nach Arusha fliegen. Von dort aus beginnen die Safaris. Im Schnitt dauert die Rundfahrt vier Stunden. Für Aufenthalte reihen sich Lodges am Kraterrand aneinander. Sie ermöglichen eine freie Sicht über die wunderbare Natur des Landes. Alternativ reist man 20 Kilometer weiter, um in Karatu eine Bleibe zu finden.

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